News vom: 29.01.2018

5 Jahre EKDD: Hier zählt das Wohl Aller, nicht der Profit Weniger!

Seit fünf Jahren ist EKDD – Einkaufskontor Deutscher Druckereien eG in diesem Monat nun schon...

News vom: 20.12.2017

Frohe Weihnachten, einen guten Rutsch und bis zum 8.01.2018!

Bei allen Mitgliedern, Interessenten und Vertragspartnern bedanken wir uns für die gute...

News vom: 06.12.2017

Über 300 Druckereien machen ihr Papierlager zu Bargeld - Und Sie?

Schon über 300 Druckereien machen die Überschuss- und Restposten in ihrem Papierlager mit...

28.09.2017

Probleme sind Chancen in Arbeitskleidung

Henry J. Kaiser: "Probleme sind Chancen in Arbeitskleidung"

In Gesprächen mit Unternehmern hören wir immer wieder, dass die Mitarbeiter dazu gebracht werden sollen, keine Probleme zu bringen, sondern nur Lösungen. Das klingt eindrucksvoll, soll das Personal dazu bringen eigenverantwortlich zu denken und zu handeln. Aber - ist das wirklich so?


Wir bei EKDD -Einkaufskontor Deutscher Druckereien verstehen natürlich, dass sich Unternehmer und Geschäftsführer all die notorischen Nörgler ausbremsen will, die sich über all die ach so großen und allerkleinsten Probleme in ihrem Arbeitsumfeld beschweren. Diesen soll vermittelt werden, dass er seinem Personal  zutraut Lösungen zu finden. Das stärkt das Selbstbewußtsein.

 

Aber nur Lösungen zu fordern, ist nach unserer Auffassung kein guter Weg für den Betrieb. Drei Thesen dazu:

 

1. Es entsteht eine Kultur des Wegschauens

Nur Lösungen zu fordern, bedeutet für die Mitarbeiter, dass sie nur über Probleme kommunizieren, für die Sie Lösungen haben. Aber gerade für die schwierigen und herausfordernden Probleme gibt es keine Sofort-Lösungen. Und diese sind für den Unternehmenserfolg entscheiden und fallen dann durch Wegschauen durch das Raster.

 

2. Es entsteht eine Frust-Kultur

 

Wer ein Problem erkennt, aber nicht sofort eine Lösung dafür hat, erlebt Stress und zwar Positiven! Dieser aktiviert Ressourcen, die zur Problemlösung gebraucht werden: Man tun sich zusammen, diskutiert, strengt sich gemeinsam an, es entsteht eine Motivation, eine Dringlichkeit, die notwendig ist, um das Problem zu lösen.

Was aber, wenn Sie über das noch ungelöste Problem nicht reden dürfen! Gerade bei den wertvollsten, nämlich engagiertesten Mitarbeitern wird so aus Stress echter Frust: Sie sehen, was gebraucht würde, um eine Lösung zu finden, können diesen Pfad aber nicht offen verfolgen.

 

3. Es entsteht eine Kultur die Chancen ungenutzt läßt

Nur in Ausnahmefällen sind Lösungen alleinige Geistesblitze. Die meisten Problemlösungen entstehen in komplementären Teams in denen der Einfallsreichtum und die Intelligenz vieler genutzt wird.

Des bedeutet, dass die kollektive Problemlösungskompetenz eines Unternehmens mit entscheidend für die Position im Wettbewerb und Markt.

 

Denn jedes Problem ist eine Chance, sich von den vielen Wettbewerbern zu differenzieren. Umgekehrt gilt, wer vor Problemen Augen und Ohren verschließt, verschenkt Zukunftsfähigkeit und Innovationskraft.

 

So schön der Trend zur "Lösungsorientierung" auch ist - die Verdammung von Problemen ist falsch, denn sie verhindert eine offene Kultur und Arbeitsumfeld, in der es erwünscht ist, Probleme offen auf den Tisch zu legen.

 

Lassen Sie es uns lieber so sehen, wie es der amerikanische Industrielle Henry J. Kaiser tat: "Probleme sind Chancen in Arbeitskleidung"! Denn Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte können keine Zukunft gestalten, wenn sie keine Probleme lösen. Und man kann auch keine Probleme lösen, wenn man sie nicht kennt, nur weil niemand sie angesprochen hat.

 

Genau so sieht es EKDD, der genossenschaftliche Einkaufsverbund für die Druckbranche: Für unsere Mtglieder lösen wir die Probleme und Herausforderungen, die für das einzelne Unternehmen einfach eine Nummer zu groß sind. Dies machen wir in einer freien Kultur des offenen Austausches immer mit dem Ziel eine guten Löung für alle. Dabei nutzt EKDD das Wissen und die Informationen aller Mitglieder getreu unseres Mottos

"Gemeinsam. Stärker."

 

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